Strategische Kooperation mit Spezialanbieter

Die NIV in Osnabrück ist ein noch junges Spezial-Leasinginstitut, das sich auf Kunden mit schlechter Bonität konzentriert hat. Da deren Zahl in der aktuellen Rezession steigt, möchte das Unternehmen auch bei größerer Nachfrage lieferfähig bleiben. So sind wir eine strategische Allianz eingegangen, in die wir unser digitales Prozessmanagement und unsere Stärke in der Kapitalbeschaffung einbringen.

NIV-Geschäftsführer Oliver Vockerodt, der 30 Jahre Erfahrung in der Kredit- und Leasingwelt hat, und unser Inhaber Ferdinand Dorn kennen und schätzen sich seit langem. Entsprechend ist die Allianz so angelegt, dass in jedem Einzelfall die Aufgaben sowie die Gewinn- und etwaigen Verlustquoten so fair definiert sind, dass der eine immer auch zum Wohl des anderen mitdenkt und handelt. Günstig ist auch, dass zum Team der Osnabrücker ein staatlich vereidigter Gutachter und Verwerter von Industrieanlagen gehört.

Das ist Teil der Spezialkompetenz, die bei uns nur in Person von Uwe Michel vorhanden ist, die es aber braucht, diesen noch jungen Markt zu erschließen. Denn bei diesem Sale-and-lease-back-Verfahren (SLB) kauft der Leasinggeber nicht die neue Maschine eines Herstellers, sondern er nimmt eine gebrauchte Maschine in Zahlung. Diese gehörte bislang seinem neuen Leasingnehmer, den seine Illiquidität zu diesem Verkauf gezwungen hat.

Das setzt ein erhöhtes Maß an Vertrauen voraus, erhöht aber auch das Ausfallrisiko um das teils Fünffache (drei bis fünf Prozent), zumal diese Kunden üblicherweise von Banken kein Geld mehr erhalten. Entsprechend ist das Geld deutlich teurer, aber gut refinanziert, wenn man mit dem frischen Kapital lukrative Aufträge vorfinanziert oder die Produktivität um 20 und mehr Prozent erhöht. Allerdings: Diese Leasingnehmer müssen enger geführt und intensiver betreut werden.

Ferdinand Dorn: „Da üben wir fast schon Sanierungsberaterfunktionen aus.“ Auch müssen die Ausfallrisken mit höheren Abschlägen bewertet werden, weshalb die exakte Zeitwertberechnung des gebrauchten Leasinggutes umso wichtiger ist. Dorn: „Der Stressfaktor steigt für alle Beteiligten.“ Deshalb wollen wir im ersten Jahr auch maximal 15 Millionen Euro Neugeschäft über diesen Vertriebsweg machen, um Erfahrungen zu sammeln. Das entspricht zehn Prozent unseres Gesamtvolumens.

Insbesondere über Uwe Michel sind uns etliche Fälle bekannt, in denen Firmen über SLB ihre eigene Transformation bewältigt haben und wieder in ruhigeres Fahrwasser kamen. Hilfreich kann dabei Factoring sein, also der sofortige Verkauf von Forderungen etwa an uns. Dann bekommt der Auftragnehmer sein Geld mit einem Abschlag binnen Tagen und muss nicht Zahlungsziele von 60 und mehr Tagen seiner Auftraggeber vorfinanzieren – oder deren Ausfall. www.niv-leasing.de

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