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Editorial

Liebe Leser,

die Digitalisierung durchdringt heute alle Geschäftsbereiche, weshalb wir uns 2015 einen Prozessoptimierer aus der Finanzindustrie gegönnt haben, der Abläufe digitalisiert und Mitarbeiter schult. Damals waren wir 20 Kollegen. Aktuell sind wir in der Gruppe gut 50.
Mitbewerber beschäftigen solche Prozessexperten nach meinem Kenntnisstand wegen der hohen Kosten erst ab 500 Mitarbeitern. Bis dahin managen der Chef oder ein anderer Stratege in der Leasinggesellschaft die Prozesse nebenher.

Ich dagegen habe deshalb so früh einen solchen Profi eingesetzt, um meinen Kopf für organisches Wachstum, Übernahmen und Strategie freizuhaben. Jeden Schritt geordnet zu machen, halte ich für alle Beteiligten für besser als hinterher zu korrigieren - und letztlich zu improvisieren. Denn ich will möglichst immer der Jäger sein und nicht der Gejagte. Das verstehe ich unter Souveränität. Wir hatten 2013 ein Neugeschäft von 20 Millionen Euro, dieses Jahr sind es voraussichtlich mehr als 130 Millionen.

Das heißt auch, dass die Mitarbeiter immer ein bisschen mehr leisten müssen als sie eigentlich können. Das gelingt nur, wenn die Technik dem Menschen ideale Werkzeuge zur Verfügung stellt und der Mensch diese virtuos beherrscht. So dauert etwa die Umstellung auf ein papierloses Büro bei uns 18 statt zwölf Monate, weil wir uns die Zeit nehmen, bis unsere Mitarbeiter auch mit den Herzen den Wechsel vollzogen hatten.

Dazu muss man sagen, dass die Technik zunehmend dominiert. Dürfte deren Anteil derzeit bei 75 Prozent liegen, prognostizieren wir für 2022 gut 90 Prozent. Stichworte sind Dokumenten-Management, Data-Warehouse und Datendurchgängigkeit in Vertrieb, Rechnungs- und Beschaffungswesen, Controlling oder Rechtsabteilung. Und kommt die digitale Signatur, löst das neue Prozessketten aus, die den Menschen verdrängen.

Deshalb ist wichtig, Betroffene zu Beteiligten zu machen und diese in den Dialog einzubeziehen: Was entlastet? Wo sind Stolpersteine? Wer ist involviert? Meist sind drei bis vier Mitarbeiter betroffen, die eine Neuerung tangiert. Mit ihnen spricht der Prozessoptimierer 20 bis 60 Minuten. Dann folgt die Umsetzung, die meist in zwei Tagen oder Wochen vollzogen ist.

Geht es an die Systemprogrammierung, also quasi die DNA unserer Verwaltung, kann eine Automatisierung auch sechs Monate dauern, weil wir auf externe Dritte angewiesen sind. Informieren, Zuhören und Implementieren kosten immer zunächst Zeit, weil Arbeit liegen bleibt. Danach steigt die Geschwindigkeit aber meist um 50 bis 100 Prozent.

Das bringt Kosten- und Wettbewerbsvorteile. Entscheidend aber ist, dass wir Mitarbeiter wie Kunden mitnehmen. Denn die Wirtschaft dient dem Menschen. Nicht umgekehrt. Und Wachstum dient dem Gebot, lebens- und wandlungsfähig zu bleiben. Größe ist für uns kein Selbstzweck.

Herzlichst

Ferdinand Dorn

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